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Happy New Year 2012!
...und fröhlich schallt es aus den Kehlen der ganzen Ragazzi-Fatali-Meute:
Ein frohes neues Jahr!
Auf das es gesund, schön, `schnell´ und erfolgreich wird!
GO HARD OR GO HOME IN 2012.
Ein frohes neues Jahr!
Auf das es gesund, schön, `schnell´ und erfolgreich wird!
GO HARD OR GO HOME IN 2012.
by Jürgen aka Keule, 02.01.2012
Frankfurt Marathon 2012
Kurzbericht: gegen 9:40 habe ich mich in den überfüllten ERSTEN Startblick begeben und habe da schon wieder einen Hals bekommen, als ich 1. Meinen 2:59er Ballon nirgends und später dann ganz weit von mir weg gesehen habe und dann auch noch 2. ein Typ zwei vor mir ein Zeitenbändchen mit einer Zielzeit von 3:40 trug – Scheiße man wieso kann der sich nicht da hinstellen wo er hingehört?
Startschuss! 2 Minuten später bin ich über die Startlinie und die Aufholjagd 2:59er Ballon beginnt. 3 Kilometer später ist dieses Unternehmen auch schon beendet und ich habe meine Trainingskollegen Tommy von der TSG Reutlingen eingeholt.
Es lief einfach zu gut, ich fühlte mich zu gut und ich war Rückblickend betrachtet auch einfach zu undiszipliniert. So bin ich Tommy, meinem 2:59er Ballon, davon gelaufen und habe den HM locker in 1:27:11 (PB) hinter mich gebracht. Doch dann fing es an – müsste so bei km 27 gewesen sein als mir die Beine zugegangen sind, was einen erheblichen Geschwindigkeitsverlust mit sich brachte. Bei km 36 müsste es dann gewesen sein, als mich Tommy mit seinem Ballon und einer Traube von Läufern wieder überholte und nach und nach immer in weitere Ferne rückte. Wieder in FFM habe ich dann auch T2 gesehen und überholt „… ich hab mir den Fangschuss gegeben …“, „Ich auch, bin viel zu schnell angegangen …“ – eine etwas wortkarge Konversation – aber das sollte für den Moment absolut reichen. In der City und im Ziel erwarteten mich/uns dann auch Sonja und Tanja mit CapK; Betsi und Jutti; Xhavit mit Jasmin und die Nußbaums. So waren es dann 3:02:09 für mich und 3:04:59 für T2.
Resümee: der Muskelkater einer knapp über 3 ist schlimmer als der einer SUB 10 - YEAH!
Die Welt ist ORANGE!
Startschuss! 2 Minuten später bin ich über die Startlinie und die Aufholjagd 2:59er Ballon beginnt. 3 Kilometer später ist dieses Unternehmen auch schon beendet und ich habe meine Trainingskollegen Tommy von der TSG Reutlingen eingeholt.
Es lief einfach zu gut, ich fühlte mich zu gut und ich war Rückblickend betrachtet auch einfach zu undiszipliniert. So bin ich Tommy, meinem 2:59er Ballon, davon gelaufen und habe den HM locker in 1:27:11 (PB) hinter mich gebracht. Doch dann fing es an – müsste so bei km 27 gewesen sein als mir die Beine zugegangen sind, was einen erheblichen Geschwindigkeitsverlust mit sich brachte. Bei km 36 müsste es dann gewesen sein, als mich Tommy mit seinem Ballon und einer Traube von Läufern wieder überholte und nach und nach immer in weitere Ferne rückte. Wieder in FFM habe ich dann auch T2 gesehen und überholt „… ich hab mir den Fangschuss gegeben …“, „Ich auch, bin viel zu schnell angegangen …“ – eine etwas wortkarge Konversation – aber das sollte für den Moment absolut reichen. In der City und im Ziel erwarteten mich/uns dann auch Sonja und Tanja mit CapK; Betsi und Jutti; Xhavit mit Jasmin und die Nußbaums. So waren es dann 3:02:09 für mich und 3:04:59 für T2.
Resümee: der Muskelkater einer knapp über 3 ist schlimmer als der einer SUB 10 - YEAH!
Die Welt ist ORANGE!
by Martin aka Mr.56, 04.11.2011
ELBAMAN73 – 2011
ELBA, das wahrscheinlich geilste Rennen der Welt! Und am Start – das geilste Team der Welt! (wenn auch nicht vollständig – weiterhin Gute Besserung!)
Sonntag 25.09.2011 kurz nach 8 Uhr, Keule und Iris warten auf die 4 Ragazzi + Anhang. Und schon werden existenzielle Fragen geklärt, wie z.B. `Wo sind die anderen mit der Kamera?´ `Nimmst du vor dem Start noch ein Gel?´ `Warum trillert der Schiri die ganze Zeit?´ `Wisst ihr eigentlich wie lang ich schon auf euch warte?´ und und und.
Dann endlich dürfen wir nach den Ironmännern und den 73-Frauen auch in unsere Startaufstellungsbox. Warten ist angesagt und dann – pünktlich um 8:30 geht es los, der ELBAMAN73 (1,9km swim – 94km bike – 21,1km run) wird gestartet. Und ab sofort gibt es kein Team mehr und jeder (okay fast jeder) ist ein potentieller Gegner.
CapK kommt nach 29:50 (38) [Platzierung in der einzelnen Disziplin, nicht die aktuelle Position im Rennen] aus dem klaren Wasser vor Marina di Campo, dann passiert fast 3 Minuten nichts. Doch dann geht es zu wie im Taubenschlag, Wade 32:41 (99), Mr.T 33:16 (113) und the FACE 34:49 (152). Während sich Mr.T noch in der Wechselzone 1 (WZ) wundert wieso Wade schon da ist, ist CapK schon längst auf der schönen und durchaus anspruchsvollen Radstrecke. Auf dem Weg in die WZ begegnet Wade noch the FACE, der wiederum in der WZ noch Mr.T antrifft und ihm ein `… ich krieg dich …!´ mit auf den Weg gibt.
Auf dem Rad werden Mr.T und Wade schnell von the FACE eingeholt (Mr.T zahlt eine Wagenrad-Pizza) und liefern sich ein Rennen um Platz 3. Schließlich geht es um die Behaarung eines Beins von Mr.T, der mit den Luftverwirbelungen seines Pelzes, die Verfolger ins straucheln bringen will. Wenn’s vom Kopf her hilft – Bitte. Runde 1 von 2 ist überstanden, CapK führt mit knapp 3-4 Minuten vor the FACE und Wade hat es noch einmal geschafft Mr.T hinter sich zu lassen. Mit einer Radzeit von 03:07:57 (31) kommt CapK als erster in die Wechslezone 2, dicht gefolgt von the FACE 03:05:22 (25). Während die beiden anderen noch die Abfahrt von Poggio nach Marciana Marina genießen kommt holt the FACE unbeirrt auf und erreicht CapK bei km 4. Doch die Freude eines spannenden und so noch nie da gewesenen Kopf-an-Kopf-Rennens währte nicht lang. CapK, hatte die letzten Tage Mücken im Zimmer und entsprechend schlecht geschlafen, dazu war e mit dem Milchreis zum Frühstück und den beiden Extraktmischungen von Dr. Feil (ULTRA SPORTS) wohl etwas zu experimentierfreudig für seinen Magen. Diesen Wagemut bezahlte CapK nach beenden der ersten Laufrunde teuer mit einem DNF :-( . Das Rennen um Platz 1 war also gegessen – jetzt ging es nur noch um die Zeit – 05:19 aus dem Vorjahr waren zu schlagen. Mr.T 03:34:03 (187) und Wade 03:40:03 (223) kamen in die WZ 2 – Mr.T darf weiter Pelz tragen, oder etwa doch nicht?
Auf seiner 2ten Laufrunde überrundet the FACE Mr.T, während ihnen Wade entgegen kommt. Sie sind ihm nur einen kleinen Schlenker voraus, so dass es ein einem Bein doch noch kühler werden könnte. Die verbleibenden 3 Ragazzi begegnen sich auf dem Rundkurs immer wieder und wie es sich gehört warten sie auch aufeinander im Ziel - the FACE 01:35:02 (23), Mr.T 01:59:44 (165) und Wade 02:26:18 (267)
Gesamt: the FACE 05:18:23 (18., AK 4.), Mr.T 06:11:08 (151., AK 23.), Wade 06:44:09 (236., AK 23.), CapK DNF, ZORRO DNS.
@ Marco `ELBAMAN´ Scotti: Danke für das geilste Rennen der Welt!
@ Keule & Iris: Danke für Support und Filmen
@ unsere Mädels: Ihr seid die BESTEN!
@ alle: Watch out for the new video! YEAH! - die Welt ist orange ...!
Sonntag 25.09.2011 kurz nach 8 Uhr, Keule und Iris warten auf die 4 Ragazzi + Anhang. Und schon werden existenzielle Fragen geklärt, wie z.B. `Wo sind die anderen mit der Kamera?´ `Nimmst du vor dem Start noch ein Gel?´ `Warum trillert der Schiri die ganze Zeit?´ `Wisst ihr eigentlich wie lang ich schon auf euch warte?´ und und und.
Dann endlich dürfen wir nach den Ironmännern und den 73-Frauen auch in unsere Startaufstellungsbox. Warten ist angesagt und dann – pünktlich um 8:30 geht es los, der ELBAMAN73 (1,9km swim – 94km bike – 21,1km run) wird gestartet. Und ab sofort gibt es kein Team mehr und jeder (okay fast jeder) ist ein potentieller Gegner.
CapK kommt nach 29:50 (38) [Platzierung in der einzelnen Disziplin, nicht die aktuelle Position im Rennen] aus dem klaren Wasser vor Marina di Campo, dann passiert fast 3 Minuten nichts. Doch dann geht es zu wie im Taubenschlag, Wade 32:41 (99), Mr.T 33:16 (113) und the FACE 34:49 (152). Während sich Mr.T noch in der Wechselzone 1 (WZ) wundert wieso Wade schon da ist, ist CapK schon längst auf der schönen und durchaus anspruchsvollen Radstrecke. Auf dem Weg in die WZ begegnet Wade noch the FACE, der wiederum in der WZ noch Mr.T antrifft und ihm ein `… ich krieg dich …!´ mit auf den Weg gibt.
Auf dem Rad werden Mr.T und Wade schnell von the FACE eingeholt (Mr.T zahlt eine Wagenrad-Pizza) und liefern sich ein Rennen um Platz 3. Schließlich geht es um die Behaarung eines Beins von Mr.T, der mit den Luftverwirbelungen seines Pelzes, die Verfolger ins straucheln bringen will. Wenn’s vom Kopf her hilft – Bitte. Runde 1 von 2 ist überstanden, CapK führt mit knapp 3-4 Minuten vor the FACE und Wade hat es noch einmal geschafft Mr.T hinter sich zu lassen. Mit einer Radzeit von 03:07:57 (31) kommt CapK als erster in die Wechslezone 2, dicht gefolgt von the FACE 03:05:22 (25). Während die beiden anderen noch die Abfahrt von Poggio nach Marciana Marina genießen kommt holt the FACE unbeirrt auf und erreicht CapK bei km 4. Doch die Freude eines spannenden und so noch nie da gewesenen Kopf-an-Kopf-Rennens währte nicht lang. CapK, hatte die letzten Tage Mücken im Zimmer und entsprechend schlecht geschlafen, dazu war e mit dem Milchreis zum Frühstück und den beiden Extraktmischungen von Dr. Feil (ULTRA SPORTS) wohl etwas zu experimentierfreudig für seinen Magen. Diesen Wagemut bezahlte CapK nach beenden der ersten Laufrunde teuer mit einem DNF :-( . Das Rennen um Platz 1 war also gegessen – jetzt ging es nur noch um die Zeit – 05:19 aus dem Vorjahr waren zu schlagen. Mr.T 03:34:03 (187) und Wade 03:40:03 (223) kamen in die WZ 2 – Mr.T darf weiter Pelz tragen, oder etwa doch nicht?
Auf seiner 2ten Laufrunde überrundet the FACE Mr.T, während ihnen Wade entgegen kommt. Sie sind ihm nur einen kleinen Schlenker voraus, so dass es ein einem Bein doch noch kühler werden könnte. Die verbleibenden 3 Ragazzi begegnen sich auf dem Rundkurs immer wieder und wie es sich gehört warten sie auch aufeinander im Ziel - the FACE 01:35:02 (23), Mr.T 01:59:44 (165) und Wade 02:26:18 (267)
Gesamt: the FACE 05:18:23 (18., AK 4.), Mr.T 06:11:08 (151., AK 23.), Wade 06:44:09 (236., AK 23.), CapK DNF, ZORRO DNS.
@ Marco `ELBAMAN´ Scotti: Danke für das geilste Rennen der Welt!
@ Keule & Iris: Danke für Support und Filmen
@ unsere Mädels: Ihr seid die BESTEN!
@ alle: Watch out for the new video! YEAH! - die Welt ist orange ...!
by Martin aka Mr.56, 30.09.2011
Nachtrag - mein Rennbericht zum IRONMAN 2011
Sonntag 24. Juli, es ist viel zu früh um auf zu stehen, aber was muss das muss. Ein Muss - das Wettkampffrühstück: eine frische Bananenmilch mit 80g ULTRA Starter, >12g Aminosäuren, 1 EL Kakaopulver, 1 TL Ingwerpulver, 1 TL Zimt und die beiden Mischungen von Dr. Feil – LECKER ist anders! Dazu kalter Milchreis mit Zucker-Zimt. Im gesamten eine Mischung, die einem doch auch gerne mal aufstößt.
Swim:
Das Schwimmen war wie gewohnt nicht das Gelbe vom Ei und bei dem, was man in dem ganzen Jahr davor zusammengeschwommen hat mit 1:13 doch eher ernüchternd. Bin eben eine Bleiente! Aber der Reihe nach. Ich war viel zu früh im Wasser, was bei einem Wasserstart nicht ganz so prall ist. Denn aus dem lockeren zusammen Wassertreten wurde schnell eine beklemmende Enge von Triathleten, die alle nur nach vorne und nicht absaufen wollten. So was kostet Kraft. Endlich Startschuss und los geht’s – SCHEISSE, vergessen auf die Uhr zu drücken, egal, noch ist nicht so viel Zeit vergangen. Endlich die erste Boje für den Richtungswechsel nach links und dann fühlt man sich wie auf der Autobahn – STAU! Kurz eine Ferse in die Weichteile und weiter geht’s. Dann endlich Landgang, rein ins Wasser, kurz die Fische füttern und schon ist Teil 1 von 3 vorbei. Das Wechseln der Klamotten im Zelt war keine gute Idee: zu viele desorientierte Leute und den Beutel musst du auch mit zum Rad nehmen und kannst ihn nicht dort lassen. Was ‘n Scheiß.
Bike:
Raus aus der Wechselzone und ab auf’s Rad. Locker Anfahren mit 35 km/h war angedacht, es waren dann aber schnell knapp 40 km/h. Ich fühlte mich gut, wenn auch nass und kalt, aber der Puls hat gesagt: „kannst ruhig die 40 Sachen fahren“. Kurz vor dem Ortschild Frankfurt war es dann auch schon so weit: Markus die Wade vor und noch schneller hinter mir. Die folgenden 170 km waren geprägt von kalten Fingern und Füßen; viel Seiten- und Gegenwind und alle 20 km ein Gel. Zeitraubend ist auch eine große Blase, die einen sehr lange an ein und demselben Busch verweilen lässt und den anderen die Möglichkeit gibt, dich problemlos zu überholen. Apropos: Gegenwind ist wenn man von Bad Vilbel nach Frankfurt runter fährt, tritt und doch nur mit 32 km/h unterwegs ist. 180 km und 5:15 später endet Teil 2 mit quitschenden Reifen direkt (das meine ich auch so) vor den Füßen eines Helfers (DANKE! an alle Helfer!!!) und meine Hoffnung, die SUB 10 zu schaffen ist gestorben – 10:08 oder so, das ist noch drin.
Run:
In der Wechselzone 2 angekommen bekomm ich erst den Beutel nicht auf, schaffe es aber dennoch, diese nach 2 Minuten wieder zu verlassen. Und da waren sie: alle Ragazzi, Karl-Heinz & Hiltrud, die BoA5, viele mehr und meine Betsi waren da – DANKE! Es lief ganz gut und ein Italiener oder Spanier mit mir. Wir waren gut unterwegs 4:22er Schnitt laut GPS des Südländers. Nach 1 ½ Runden musste ich ihn dann ziehen lassen. Doch schon bald kam Yvonne van Vlerken, an die ich mich ran gehängt habe und in ihrem Jubel mitlaufen durfte. Halbzeit und nach meiner Uhr hatte ich noch 1:50 Zeit für die SUB 10. Wieso war mir egal, ich wusste, dass ich es schaffen kann, wusste aber auch, dass es knapp werden wird. Wusste aber im Minutenbereich, der entscheidend sein wird, nicht genau wie viel Zeit ich denn noch hatte – wie gesagt zu spät auf die Uhr gedrückt. Runde 3 war dann auch die langsamste – alles natürlich Kalkül, um Kraft für eine schnelle letzte Runde zu sammeln. Die letzten 3 km waren angesagt und ich bin gelaufen wie ein Irrer. Mit dem Wissen, dass Punkt 17 Uhr (genau 10 Stunden) der Zielkanal nach hinten verlegt wird, durfte ich noch vorne einbiegen, doch wie spät war es? 16:59:30? Und es waren noch 300 – 400 Meter bis ins Ziel. Also noch mal Vollgas und rechts ums Eck auf die Zielgerade, die Uhr im Blick 9:57:irgendwas und noch 200 Meter – es war geschafft 9:58:27! SUB 10! Und meine Marathonzeit um 10 Minuten auf 3:22h verbessert. Am Ende des Tages habe ich beim Radeln und Laufen gut 950 Triathleten überholt und wurde Gesamt 270ster und in der AK 68ster.
YEAH!!!
Swim:
Das Schwimmen war wie gewohnt nicht das Gelbe vom Ei und bei dem, was man in dem ganzen Jahr davor zusammengeschwommen hat mit 1:13 doch eher ernüchternd. Bin eben eine Bleiente! Aber der Reihe nach. Ich war viel zu früh im Wasser, was bei einem Wasserstart nicht ganz so prall ist. Denn aus dem lockeren zusammen Wassertreten wurde schnell eine beklemmende Enge von Triathleten, die alle nur nach vorne und nicht absaufen wollten. So was kostet Kraft. Endlich Startschuss und los geht’s – SCHEISSE, vergessen auf die Uhr zu drücken, egal, noch ist nicht so viel Zeit vergangen. Endlich die erste Boje für den Richtungswechsel nach links und dann fühlt man sich wie auf der Autobahn – STAU! Kurz eine Ferse in die Weichteile und weiter geht’s. Dann endlich Landgang, rein ins Wasser, kurz die Fische füttern und schon ist Teil 1 von 3 vorbei. Das Wechseln der Klamotten im Zelt war keine gute Idee: zu viele desorientierte Leute und den Beutel musst du auch mit zum Rad nehmen und kannst ihn nicht dort lassen. Was ‘n Scheiß.
Bike:
Raus aus der Wechselzone und ab auf’s Rad. Locker Anfahren mit 35 km/h war angedacht, es waren dann aber schnell knapp 40 km/h. Ich fühlte mich gut, wenn auch nass und kalt, aber der Puls hat gesagt: „kannst ruhig die 40 Sachen fahren“. Kurz vor dem Ortschild Frankfurt war es dann auch schon so weit: Markus die Wade vor und noch schneller hinter mir. Die folgenden 170 km waren geprägt von kalten Fingern und Füßen; viel Seiten- und Gegenwind und alle 20 km ein Gel. Zeitraubend ist auch eine große Blase, die einen sehr lange an ein und demselben Busch verweilen lässt und den anderen die Möglichkeit gibt, dich problemlos zu überholen. Apropos: Gegenwind ist wenn man von Bad Vilbel nach Frankfurt runter fährt, tritt und doch nur mit 32 km/h unterwegs ist. 180 km und 5:15 später endet Teil 2 mit quitschenden Reifen direkt (das meine ich auch so) vor den Füßen eines Helfers (DANKE! an alle Helfer!!!) und meine Hoffnung, die SUB 10 zu schaffen ist gestorben – 10:08 oder so, das ist noch drin.
Run:
In der Wechselzone 2 angekommen bekomm ich erst den Beutel nicht auf, schaffe es aber dennoch, diese nach 2 Minuten wieder zu verlassen. Und da waren sie: alle Ragazzi, Karl-Heinz & Hiltrud, die BoA5, viele mehr und meine Betsi waren da – DANKE! Es lief ganz gut und ein Italiener oder Spanier mit mir. Wir waren gut unterwegs 4:22er Schnitt laut GPS des Südländers. Nach 1 ½ Runden musste ich ihn dann ziehen lassen. Doch schon bald kam Yvonne van Vlerken, an die ich mich ran gehängt habe und in ihrem Jubel mitlaufen durfte. Halbzeit und nach meiner Uhr hatte ich noch 1:50 Zeit für die SUB 10. Wieso war mir egal, ich wusste, dass ich es schaffen kann, wusste aber auch, dass es knapp werden wird. Wusste aber im Minutenbereich, der entscheidend sein wird, nicht genau wie viel Zeit ich denn noch hatte – wie gesagt zu spät auf die Uhr gedrückt. Runde 3 war dann auch die langsamste – alles natürlich Kalkül, um Kraft für eine schnelle letzte Runde zu sammeln. Die letzten 3 km waren angesagt und ich bin gelaufen wie ein Irrer. Mit dem Wissen, dass Punkt 17 Uhr (genau 10 Stunden) der Zielkanal nach hinten verlegt wird, durfte ich noch vorne einbiegen, doch wie spät war es? 16:59:30? Und es waren noch 300 – 400 Meter bis ins Ziel. Also noch mal Vollgas und rechts ums Eck auf die Zielgerade, die Uhr im Blick 9:57:irgendwas und noch 200 Meter – es war geschafft 9:58:27! SUB 10! Und meine Marathonzeit um 10 Minuten auf 3:22h verbessert. Am Ende des Tages habe ich beim Radeln und Laufen gut 950 Triathleten überholt und wurde Gesamt 270ster und in der AK 68ster.
YEAH!!!
by Martin aka Mr.56, 09.09.2011
Darmstadt Marathon mit T2 und Mr.T
Mit besserem Wetter als erwartet bezwangen Andreas T2 und Thomas Mr.T den hügligen Darmstädter Halb-Marathon. Mr.T mit erneuter persönlicher Bestzeit von 1:36:46 und T2 mit 1:28:46. Altersklassen Top 10 für Andreas Platz 9 und Top 20 für Mr.T mit Platz 20 ;-)
by Thomas aka Mr.T, 04.09.2011


